Großes Fest mit Clowns und Musik
Der Bote, 26.09.2008
Postbauer-Heng / Burgthann - Rund 600 kleine und große Gäste konnte das Team der Schwimmschule Flipper zu ihrem 10-jährigen Jubiläum an der Schwimmhalle in Postbauer-Heng begrüßen.
Für den Gründer und Organisationsleiter
der Schwimmschule Flipper, Alexander Gallitz, war es eine besondere Ehre, die beiden Bürgermeister Horst Kratzer aus Postbauer-Heng und Heinz Meyer aus Burgthann und als besonderen Ehrengast den Präsidenten des Bayerischen Schwimmverbandes, Helmut Schindler, persönlich begrüßen zu dürfen.
Die drei Herren und die vielen Gäste konnten sich direkt vor Ort von dem großartigen Angebot (vom Babyschwimmen bis zum Techniktraining) einen Eindruck machen und waren erstaunt, welche Angebote mit einer eigenen Schwimmhalle möglich sind.
Der bekannte Kindermusiker Geraldino heizte dann zu Beginn des Festes den Kindern, ihren Eltern und Großeltern mit seinen Hits ordentlich ein. Die Umbaupause nutze die Mädchengruppe der Funny Dancers aus Ezelsdorf, um ihre eigene Präsentation zum Musical „König der Löwen“ vorzuführen.
Bei schönem Wetter, aber kaltem Wind ging es dann mit Tonowitz und seinem Partner Trommelfritz und Rainer Wenzel weiter, die mit ihrem großartigen Repertoire für eine tolle Stimmung sorgten. Für die gut 150 Gäste, die dem kalten Wind trotzten, spielten zum Schluss die bekannten „Bubbels“ auf und ließen die Geburtstagsfeier mit ihrem Flipperlied ausklingen.
Alexander Gallitz, der im September 1998 die Schwimmschule Flipper mit einer Filiale gegründet hatte und diese zu einer der größten Schwimmschulen Deutschlands weiterentwickelte, zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung äußerst zufrieden und dankte den Sponsoren für ihre großzügige Unterstützung, ohne die ein solches Fest nicht möglich gewesen wäre.
Mit der Kamera ins Bad
Nürnberger Nachrichten, 09.02.2006
Es war einer der wenigen Sportler aus Nürnberg, die in der Nationalmannschaft geschwommen sind. Bereits vor 20 Jahren machte er sein Hobby zum Beruf: Alexander Gallitz betreibt die Schwimmschule Flipper mit 17 Standorten in Bayern. Dem Fernsehsender Pro Sieben waren seine Schwimmkurse für Erwachsenen und Kinder einen Beitrag im Mittagsmagazin „Sam“ wert.
Mit einem lauten Platschen landet der gelbe Ring im Becken des Neumarkter Hallenbades. „Heute geht’s richtig rund“, verkündet Schwimmlehrer Alexander Gallitz. Für Horst Hermann heißt das nichts Gutes: Das Tauchen nach einem Gegenstand gehört zur Seepferdchen-Prüfung – und die ist bei dem 31-jährigen gefürchtet.
Zusammen mit Angelo Gruber und Luisa Zerbock, beide fünf Jahre alt, sowie der 61-jährigen Monika Geiß war er vor zwei Monaten angetreten, das Schwimmen zu lernen. Kein leichtes unterfangen, wenn man wasserscheu ist. Bis auf die mutige Luisa aus Postbauer-Heng hatten alle Teilnehmer Angst vor dem nassen Element.
Drei Drehtage
Scheu vor der Kamera war dagegen nicht erlaubt – schließlich wollte die Produktionsfirma „South and Browse“ aus München drei Drehtage lang die Fortschritte der Teilnehmer dokumentieren. Über das Internet kam Redakteur Lars Penck auf Gallitz’ Schwimmschule Flipper, die 17 Standorte in Bayern hat, unter anderem in Nürnberg und Umgebung. Der Beitrag für das ProSieben-Mittagsmagazin „Sam“ sollte zeigen, wie Menschen unterschiedlichen Alters schwimmen lernen. Drei Folgen zu je etwa sechs Minuten wurden gesendet. „Kurz und knackig bleiben“ wird Gallitz ermahnt, der vor der Kamera gerne mal ein wenig ausschweifend wird. Allerdings nicht ohne Grund: „Er ist ein Meister der Psychologie „, lobt die Neumarkterin Monika Geiß, die zum Geburtstag einen Schwimmkurs geschenkt bekommen hatte.
Viel Vertrauen
Den Kopf unter Wasser zu haben, war ihre größte Angst. Zu Alexander Gallitz konnte sie jedoch schnell Vertrauen fassen. Er baute sie immer wieder auf. Die Präsenz der Kameras schon sie einfach weg: „ Sonst hätte ich es wahrscheinlich nie gelernt.“
Alle vier Teilnehmer können nach den sechs Kurstagen tatsächlich schwimmen – wenngleich es nicht für 25 Meter reicht, wie es die Seepferdchen Prüfung verlangt. Luisa schafft die Strecke ohne Mühe.
Schwimmanfänger Horst gibt Kameramann Daniel Royer jedoch jede Menge zu tun. Schon vor dem Start guckt er recht leidend in die Linse. Zwei mal muss er keuchend abbrechen, beim dritten Versuch dreht er sich nach der Hälfte einfach auf den Rücken – und kann sich nun stolz sein Seepferdchen-Abzeichen auf die Badehosen nähen. Obwohl er nach eigenen Angaben „das halbe Becken ausgesoffen“ hat.
Für Angelo aus Neumarkt sind die 25 Meter auch noch etwas viel. Trotzdem hat er enorme Fortschritte gemacht: „Er hatte unheimliche Angst vor dem Wasser“ sagt Mama Antonia. Pünktlich zum Prüfungstermin verlor er diese jedoch und sprang auch noch vom Ein-Meter-Brett, die drei anderen sogar vom Fünf-Meter-Turm. „Total klasse“ lautet daher Gallitz’ Bilanz. Er kann sich vorstellen, schon bald wieder mit dem Fernsehen zusammenzuarbeiten. Er plant eine deutschlandweite Initiative, um Kindergartenkindern das Schwimmen beizubringen: „Ertrinken ist die häufigste Todesursache bei kleinen Kindern.“ Dagegen etwas zu tun, ist sein größter Traum.
Schwimmen - sanft - aber mit Power
FOCUS Magazin, Nr. 49 (2004)
In einer Serie im Jahr 2004 befragt der FOCUS unter anderem Alexander Gallitz
über die Fähigkeiten von Erwachsenen beim Schwimmen.
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